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Infrarotheizungen im Badezimmer: Sicherheit, Style und volle Kontrolle

veröffentlicht am 25. April 2019 | Kategorie: HeizungSanitär

Das richtige Heizsystem im Badezimmer dient nicht nur dem persönlichen Wohlbefinden, sondern ist auch wichtig zur Vorbeugung von Schimmel. Da Bäder meist eher kleine Räume sind, sollte der Heizkörper außerdem möglichst gut ins Zimmer integriert werden können. Eine Infrarotheizung wird all diesen Anforderungen gerecht und trägt dazu bei, das eigene Bad in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Welche Vorteile eine Infrarotheizung im Badezimmer hat und wie sie im Bezug auf Sicherheit, Design und Kosten abschneidet, erfahren Sie hier.

Infrarotheizung im Badezimmer

Heizungen in Feuchträumen

Gerade bei Feuchträumen wie dem Badezimmer ist es wichtig, dass sie immer etwas wärmer sind als andere Räume. Ist der Raum zu kühl, entsteht durch die Kombination von kalten Wänden und heißem Wasser viel Wasserdampf, der sich als Kondenswasser niederschlägt. Eine hohe Raumfeuchtigkeit bildet jedoch den idealen Nährboden für Schimmel. Falsches Heizen und unzureichendes Lüften können die Bildung der Pilze sogar noch begünstigen.

Eine Infrarotheizung hat dabei durch ihre Funktionsweise einen gewissen Vorteil. Im Gegensatz zu Konvektionsheizungen erwärmt sie nämlich nicht die Raumluft, sondern gibt Strahlungswärme ab, die von allen umliegenden Körpern und Flächen direkt absorbiert wird – so auch von den Wänden. Dadurch bleiben die Wände trocken und der Schimmelbildung kann entgegengewirkt werden kann. In Feuchträumen sind Infrarotheizungen daher eine ideale Lösung.

Infrarotwärme als Wohlfühlfaktor

Das Bad ist längst nicht mehr nur ein Ort für die persönliche Hygiene, sondern steht mittlerweile auch für Entspannung und Wellness. Eine Infrarotheizung kann die Wohlfühlatmosphäre im Bad noch zusätzlich erhöhen. Infrarotwärme gilt als besonders angenehme Wärme, die der Sonnenstrahlung ähnelt. Sie dringt besonders tief in den Körper ein und hilft beim Entspannen.

Zudem ist es möglich, mit dem Heizstrahler gezielt bestimmte Bereiche zu erwärmen. Ein Frösteln beim Aussteigen aus der Dusche oder Badewanne ist damit passé. Da die Vorheizzeit der Infrarotheizung gering ist, kann sie bei Bedarf schnell eingeschaltet werden und rasch wohlige Wärme verbreiten.

Die Heizung ist auch sehr gut für Asthmatiker und Allergiker geeignet. Anders als Konvektionsheizungen entsteht bei der Infrarotheizung nämlich kein Luftzug, der Staubpartikel oder Haare nach oben wirbelt. Die daraus entstehende Belastung fällt weg und es entsteht ein konstant gutes Raumklima.

Kontrolliert heizen und Kosten sparen

Ein Wechsel von einem konventionellen Heizsystem zu einer Infrarotheizung gestaltet sich recht unkompliziert. In der Anschaffung ist ein Infrarotstrahler sehr kostengünstig und auch die Montage ist nicht schwierig. Schließlich muss die Heizung lediglich an ein bestehendes Stromnetz angeschlossen werden und kann dann schon in Betrieb gehen.

Vor allem als Übergangslösung im Frühling oder Herbst kann die Infrarotheizung gezielt eingesetzt werden, um Energiekosten zu sparen. Doch auch als Alleinheizung kommt sie durchaus in Frage. Mithilfe eines Thermostates kann die Heizung so eingestellt werden, dass sie nur dann heizt, wenn das Bad wirklich im Gebrauch ist. So gelingt ein schnelles und effizientes Erwärmen des Badezimmers. Mit dem Thermostat ist es außerdem möglich, dass der Infrarotstrahler morgens vor dem Aufstehen bereits zu laufen beginnen, um das Bad schön zu wärmen.

Wie sicher ist eine Infrarotheizung im Bad?

Für die Sicherheit stellt eine Infrarotheizung im Badezimmer prinzipiell keine Gefahr dar. Gerade im Bad sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Heizung über einen geeigneten IP Code verfügt. Dieser gibt an, inwiefern Gehäuse und Abdeckungen gegen Fremdkörper und Nässe geschützt sind.


Das System ist ganz einfach:

1. Ziffer: gibt den Schutz gegenüber Berührung und Fremdkörper an
2. Ziffer: bezeichnet den Schutz gegenüber Wasser

Generell gilt: Je höher die Zahl, desto größer ist der Schutz. Für Infrarotheizungen im Bad ist vor allem die zweite Ziffer relevant, die mindestens 4 (Spritzwasserschutz) oder 5 (Strahlwasserschutz) betragen sollte. Konkret heißt das, dass die Heizung am besten einen Wert von IPx4 oder IPx5haben sollte, um auch für das Bad geeignet zu sein.

Unterschiedliche Designmöglichkeiten

Während gewöhnliche Radiatoren optisch meist eher wenig hergeben, ergeben sich mit einer Infrarotheizung verschiedene gestalterische Möglichkeiten. So ist es möglich, je nach Geschmack und Vorliebe die richtige Variante auszuwählen.

1. Wand- oder Deckenpaneele

Wer es lieber unauffälliger mag, kann sich für die Montage eines Heizpaneel an Wand oder Decke entscheiden. Die schlichten Flächen fügen sich dezent in die jeweilige Wand ein und fallen nicht weiter auf. Ein Deckenpaneel hat zudem den Vorteil, dass die sanfte Wärme von oben die Bodenfließen erwärmt und den Eindruck von angenehmen Sonnenstrahlen erweckt.

2. Spiegelheizungen

Wer das Heizsystem ganz verstecken möchte, kann auf eine Spiegelheizung mit Infrarot zurückgreifen. Sie nimmt keinen zusätzlichen Platz weg und kann je nach Belieben mit oder ohne Rahmen montiert werden. Ein beleuchteter Spiegel sorgt zudem für ein ganz spezielles Hollywood-Flair. Neben der Wärme ist ein weiter Pluspunkt, dass der Spiegel nicht beschlägt.

3. Handtuchhalter

Eine platzsparende und zugleich praktische Methode bieten Infrarot-Handtuchhalter. Sie können sowohl als Heizkörper mit Standfüßen oder als Wandpaneel mit Handtuchhalterungen erstanden werden. Der Vorteil: die Heizung strahlt nicht nur Wärme aus, sondern hält auch die Handtücher immer angenehm warm und schön trocken.

Als effizienter Zusatz zu bestehenden Heizsystemen oder als Alleinheizung lassen sich Infrarotstrahler im Bad also gut integrieren. Sie sind eine sichere und gesunde Variante, das Bad warm zu halten und bieten zudem gestalterischen Spielraum.



Bild: ©pixabay.com/midascode

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