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Wärmepumpen: Moderne Heiztechnik für das Eigenheim

veröffentlicht am 9. Dezember 2016 | Kategorie: Heizung

Wenn es draußen kalt wird, muss die Heizung eingeschaltet werden. Doch alte Wärmesysteme sind teure Energieverschwender. Moderne Wärmepumpen bringen Verbrauchern viele energetische und finanzielle Vorteile.

Wärmepumpe im Keller installieren

Wärmepumpen ziehen in immer mehr moderne Immobilien ein. Es handelt sich um zeitgemäße Systeme, die Wärme nach einem simplen, physikalischen Prinzip entwickeln und an das Haus abgeben. Das Ergebnis ist eine behagliche Wohnatmosphäre, ohne dass der Geldbeutel und die Umwelt darunter leiden.

Funktionsweise von Wärmepumpen

Wärmepumpen arbeiten nach dem Joule-Thomson-Effekt: Gase sind in der Lage, ihre Temperatur durch eine Druckänderung zu ändern – und das funktioniert, ohne dass man dem Gas Wärmeenergie zuführen muss. Der technische Prozess zur Wärmegewinnung verläuft in drei Etappen:

  1. In einer Wärmequellanlage zirkuliert im Regelfall eine Sole (Wasser mit Frostschutzmittel), welche die Wärme der Umwelt aufnimmt und zur Wärmepumpe leitet.
  2. In der Wärmepumpe zirkuliert ein Kältemittel; Umweltenergie wird über einen Wärmetauscher von dem ersten Kreislauf zum Kältemittel übertragen, wo es verdampft. Das Kältemittel wird heißer und wird von einem zweiten Wärmetauscher kondensiert. Bei diesem Prozess wird Wärme abgegeben.
  3. Die gewonnene Wärme wird verwendet, um das Heizmedium eines Gebäudes (meist Wasser) zu erwärmen, zum Beispiel über Heizkörper oder eine Flächenheizung.

Übrigens: Auch wenn Wärmepumpen erst seit wenigen Jahren vermehrt zum Einsatz kommen, ist die Technologie Jahrhunderte alt. Die Grundsätze des Wärmepumpenprinzips publizierte Nicolas Léonard Sadi Carnot im Jahr 1824.

Vorteile einer Wärmepumpe

Wärmepumpen sind Teil der erneuerbaren Energien, die nicht erschöpfen. Die Systeme sind umweltfreundlich, weil sie die in der Erde, dem Wasser oder der Luft gespeicherten Energie nutzen, um Wärme zu erzeugen. Natürlich wird Strom benötigt, um Heizenergie zu generieren, jedoch sind Wärmepumpen sehr effizient.

Und: Wärmepumpen selbst erzeugen keine Emissionen; es entstehen lediglich indirekte CO2-Emissionen für die Stromproduktion. Natürlich kann eine Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage kombiniert werden, damit man den benötigen Strom selbst produziert.

Da eine Wärmepumpe nur wenig Strom benötigt, ist ihre Verlustrate gering. Bei Gas- und Ölheizungen geht viel Energie verloren – und das wirkt sich negativ auf ihre Effizienz aus.

Tipp: Wärmepumpen heizen nicht nur die Räume und das Wasser, sie können auch zum Kühlen genutzt werden. Der Verdichter kann als Verdampfer dienen und funktioniert dann wie ein Kühlschrank; die warme Raumluft wird entzogen, gekühlt und wieder abgegeben. Im Sommer ist das Haus somit angenehm kühl.

Weitere Vorteile der Wärmepumpe:

  • man spart die Kosten für einen Schornsteinfeger, da es keinen Bedarf für einen Schornstein gibt
  • Wärmepumpen sind wartungsfrei; lediglich ein Filter muss ausgewechselt werden
  • der Wert der Immobilie steigt durch den Einbau einer Wärmepumpe

Kosten: Was eine Wärmepumpe kostet

Die Kosten einer Wärmepumpe sind nicht gering und werden in verschiedene Kategorien eingeteilt:

  • Erschließung und Zubehör
  • Preis für Anschaffung
  • Kosten für Verbrauch
  • Betriebskosten

Die Kosten können Sie niedrig halten, indem die Wärmepumpe richtig dimensioniert und das Haus gut gedämmt ist. Einige Stromversorger haben auch spezielle Tarife für Betreiber von Wärmepumpen im Angebot.

Hinweis: Für den Einbau einer Wärmepumpe gibt es zahlreiche Förderungen. Maßgeschneiderte Informationen über aktuelle Fördermittel erhalten Sie mithilfe des Förderrechners des Bundesverbandes Wärmepumpe.

 

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